Die Erstellung einer Doktorarbeit setzt sorgfältige Planung voraus. Zunächst ist die Frage zu klären, ob die Anfertigung der Arbeit neben einer beruflichen Tätigkeit erfolgt oder aber, was immer mehr die Ausnahme wird, der Doktorand ausschließlich für die Promotion tätigt ist, also die finanzielle Unterstützung durch die Familie, durch eine Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft an einem Lehrstuhl oder durch ein Stipendium oder in anderer Weise für die Zeit der Promotion sichergestellt ist. Darüber hinaus kommt der Suche nach einem Doktorvater an einer Universität bzw. Hochschule entscheidende Bedeutung zu, da es letztlich im Wesentlichen auf seine Entscheidung ankommt, ob die Arbeit als wissenschaftliche Leistung anerkannt wird.

Umfang festlegen - ausgiebige Literaturrecherche

Steht erst einmal das Thema der Promotion fest, liegt der Universität ein Exposé vor und ist das wissenschaftliche Forschungsinteresse bejaht, wird sich der Doktorand an die Anfertigung der Arbeit begeben, d.h. mit der Literaturrecherche beginnen. Dabei sollte – je nach Fachgebiet – von Vorneherein die ungefähre Gesamtseitenzahl, die die Dissertation haben soll – festgelegt werden.

Denn eine eher geringe Seitenzahl zwingt zu verstärkter Konzentration in der Argumentation, zu knapperen und exakteren Formulierungen. Der Doktorand vermeidet auf diese Weise Gedankenflucht. Dabei sollte der Umfang der Promotion begrenzt werden. Denn viele Professoren bzw. Doktorväter halten eine Maximalseitenzahl von 70 bis 100 für ausreichend.

Allerdings hängt dies auch vom gewählten Thema und vom jeweiligen Fachgebiet ab. Dabei sollten auch die Mitglieder der Prüfungskommission mitberücksichtigt werden, die oftmals wenig Begeisterung aufbringen, allzu weitschweifige Promotionen durcharbeiten zu müssen.

Es lässt sich ohne Übertreibung sagen, dass eine prägnant und präzise ausformulierte Promotion mit eher geringer Seitenzahl wohl eher den wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen dürfte. Es ist auch eine Geschmacksfrage, ob die Einleitung bereits zu Beginn oder erst nach vollständiger Erstellung der Promotion ausformuliert wird. Letzteres hat den Vorteil, dass in der Regel eine größere Übereinstimmung zwischen den Forschungsfragen zu Beginn der Dissertation und dem Inhalt der Arbeit sowie den jeweiligen Ergebnissen bzw. Erkenntnissen erzielt wird.

Es ist ein gesellschaftliches Faktum, dass die Promotion für viele Doktoranden keinen Einschnitt in ihrer beruflichen Karriereplanung mit sich bringt. Wollen Sie Ihre Doktorarbeit schreiben lassen ? Dissertationen werden immer häufiger neben dem ausgeübten Beruf angefertigt. Ghostwriter oder Autoren helfen Ihnen und schreiben die Doktorarbeit. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen:

  • Entweder der Ghostwriter schreibt die Dissertation nach den Angaben und ggf. unter Vorlage eines bereits vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Literaturverzeichnisses vollständig selbst, wobei der Auftraggeber dann nur seine Anmerkungen und Korrekturhinweise übermittelt und Ausführungen, die ihm nicht „passend“ erscheinen, entfernt,
  • oder aber der Doktorand schreibt die Doktorarbeit vollständig an und überlässt dem Ghostwriter lediglich die Erstellung einzelner Kapitel, bei denen eine „Schreibblockade“ besteht bzw. bei denen er aus welchen gründen auch immer nicht weiterkommt.
  • schließlich besteht auch die Möglichkeit, die Promotion nach Erstellung durch den Doktoranden im Wege des Lektorats durch den Ghostwriter überprüfen zu lassen. Dabei geht es in erster Linie um die Beachtung der richtigen Orthographie und der Interpunktion, die den universitären Vorgaben entsprechende Erstellung des Fußnotenapparates und des Literaturverzeichnisses: Ghostwriter übernehmen in diesem Zusammenhang auch die Verbesserung bzw. Entfernung mehrdeutiger Textpassagen.

 

Es liegt auf der Hand, dass der Ghostwriter selbst über die akademische Qualifikation auf dem jeweiligen Fachgebiet und das Wissen verfügen muss, die die Anfertigung einer Dissertation erfordert. Es ist dabei die Aufgabe der vermittelnden Agentur, vorab die Erfüllung dieser Anforderungen sicherzustellen und nur solche Autoren auszuwählen, die die jeweilige Kompetenz aufweisen.

Für Auftraggeber kommt es auch auf die sorgfältige Auswahl der Ghostwriting Agentur an. Es versteht sich von selbst, dass wissenschaftlich anspruchsvolle Leistungen auch gutes Geld kosten und ihr gutes Geld auch wert sind. Weniger qualifizierte Agenturen erkennt der Kunde daran, dass sie für relativ wenig Geld hochwertige Promotionsleistungen versprechen. In einem solchen Fall ist das Scheitern oftmals vorprogrammiert. Will man sich dagegen auf die Qualität von Ghostwriting verlassen, dann ist das nur gegen adäquate Vergütung möglich.

Da aber der Promotion für die weitere berufliche Entwicklung häufig eine „Türöffner-Funktion“ zukommt, will diese Investition wohl überlegt sein.


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