In der sog. Wissensgesellschaft, in der wir uns mittlerweile befinden, ist Wissen etwas, das überall erhältlich und überall erreichbar ist. Wissen ist strategische Ressource bei der Erstellung von Produkten und bei der Erbringung von Dienstleistungen. Wissen ist zunehmend vernetzt und immer rascher (Stichwort: „Wikipedia“ = „Schnelles Wissen). dezentral, also an allen Orten der Welt (Stichwort; „Internet“) und interdisziplinär abrufbar. Der Satz „Wissen ist Macht“ kommt insoweit wieder zu Bedeutung, als Wissen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden ist. Schließlich ist Wissen, wie das Beispiel Ghostwriting eindrucksvoll zeigt, ein veräußerliches Gut, d.h. „Wissen wird gekauft“.

Nach alledem wird Wissen immer wichtiger. Dazu trägt auch die Globalisierung entscheidend bei. Globalisierung ist ein „multidimensionaler, multikausaler, weitgehend eigendynamischer, dialektischer und im Hinblick auf seine Folgen ambivalenter Prozess, der über eine länger zurückreichende historische Genese verfügt, jedoch erst in jüngster Zeit eine „neue Qualität“ angenommen hat“ (vgl. Teusch, U.: Was ist Globalisierung? Ein Überblick, Darmstadt, 2004, S. 86). Im weltweiten Wettbewerb kann nur vorne liegen, wer über die größeren Wissensressourcen verfügt. Nur wenn Wissen in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt und abgerufen werden kann, können Unternehmen - und hier zeigt sich wiederum die Subordination von Wissen unter das Postulat der Ökonomie - im Kontext globaler Konkurrenz überleben.

Auf dieser Linie liegen auch Bestrebungen, durch die das lebenslange Lernen („Lifelong Learning“) gefördert werden sollen. Dieses Postulat wird im gesellschaftlichen Leben der nächsten Jahrzehnte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ursachen sind die sich abzeichnende und immer rascher voranschreitende Überalterung der westlichen Industriegesellschaften, demnach alternde Belegschaften und eine Verlängerung der nachberuflichen Lebensphase. Unternehmen sehen sich gezwungen, ältere Arbeitnehmer in ihren Betrieben zu halten, zu fördern und sich mit ihren altersspezifischen Belangen auseinanderzusetzen. Arbeitnehmer müssen bereit sein, ihre bereits erworbenen Kenntnisse ständig zu erweitern und neue Techniken, Arbeitsstrategien und Denkweisen zu erlernen. Dementsprechend nimmt der Bedarf an Fort- und Weiterbildung permanent zu. Dabei weisen zunehmende Indizien auf einen Zusammenhang zwischen Lernen und Humankapitalinvestitionen einerseits und hohem Bruttosozialprodukt, hoher demokratischer Teilhabe, hohem Wohlstand und geringer Kriminalität hin.

Damit im Zusammenhang steht der Aspekt der Arbeitsmarkt- oder Beschäftigungsfähigkeit (sog. „Employability“), der sich mit der Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit, also der Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt, befasst. Individuelle Beschäftigungsfähigkeit ist das Resultat der Übereinstimmung bzw. Differenz zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt und den persönlichen, fachlichen, spezifischen und methodischen Fähigkeiten sowie der individuellen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Ferner müssen sich Individuen aufgrund verbesserter medizinischer Versorgung und längerer Ruhestandszeiten verstärkt neuen geistigen Herausforderungen stellen.

Alle diese Überlegungen, die auf eine Stärkung des verfügbaren Humankapitals abzielen, haben dazu geführt, dass auf den verschiedensten Ebenen mittlerweile differenzierte Konzepte für die Weiterbildung, das lebenslange Lernen, ausgearbeitet wurden.

Bei diesem Prozess spielt Ghostwriting eine immer wichtiger werdende Rolle. Denn, wenn – präsentes – Wissen in seiner Bedeutung ständig zunimmt, dann wird es auch immer entscheidender, dass dieses Wissen jederzeit und überall abgerufen werden kann. Andererseits ist es häufig angesichts der ausbildungsbedingten und beruflichen Hektik nicht möglich, dass sich die Betroffenen jeweils in die verschiedensten Gebiete ausführlich einarbeiten können. Die Beauftragung von Ghostwritern ist somit der Ausweg, um diesem Dilemma zu entkommen!

Von besonderer Bedeutung sind dabei die neuen Möglichkeiten, die die „virtuelle Welt“ bietet. Die Nutzung des Internets hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten einen immer größeren Umfang angenommen. Waren es im Jahre 1998 in Deutschland noch ca. 6,5 Millionen Internetanwender, so stieg diese Zahl bis zum Jahre 2010 auf über 69 Mio. an (ARD/ZDF-Onlinestudie 1998-2001 ARD-ZDF Onlinestudie: Entwicklung Onlinenutzung, vgl. www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=onlinenutzung (24.09.2013). Ausweislich der Websites Intenetworldstats.com und comScore verfügten nach vorsichtiger Schätzung Ende 2008 bereits zwischen 1,0 und 1,6 Mrd. Menschen weltweit nicht nur über einen Zugang zum World Wide Web, sondern setzen die dadurch geschaffenen Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten auch effektiv für eigene Zwecke ein (Ulrich, http://www.webosophie.de/fileadmin/PDF/Webosophie_06-2009-Ullrich_1_1_Internetnutzer_weltweit.pdf (24.09.2013).

Diese technische Entwicklung hat die Verfügbarkeit von Wissen sprunghaft gesteigert. Dadurch kann Wissen auch überall - an allen „Enden der Welt“ in Echtzeit abgerufen werden.

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